Seitenstark: WWWas? - Das Buch zur Website

Im vergangenen Jahr haben viele von euch auf seitenstark.de an einer Verlosung teilgenommen. Eingesendet habt ihr dafür schlaue, witzige und manchmal sogar ganz schön komplizierte Fragen zum Internet. Die Gewinner sind längst ermittelt und haben ihre Preise bekommen. Nun haben wir zusammen mit Expert/innen alle Fragen beantwortet. Neben den Texten findest du jede Menge witzige Bilder des Fotokünstlers Jan von Holleben. Alles zusammen steckt in einem Buch. Es heißt “WWWas? - Alles, was du schon immer übers Internet wissen wolltest” und erscheint am 20. September 2016. Hier kannst du aber jetzt schon einige der Fragen und Antworten entdecken.

Super: “WWWas?” konntest du gewinnen
Das Gewinnspiel zum Tag der Kinderseiten 2016 ist beendet. Vielen Dank für's Mitmachen! Die Gewinnerinnen und Gewinner werden kontaktiert.

Alle Buchinfos:
WWWas? - Alles, was du schon immer übers Internet wissen wolltest
Texte: Jane Baer-Krause, Kristine Kretschmer
Fotos: Jan von Holleben
Gabriel-Verlag 2016
Preis: 16,99 Euro

Wer macht im Internet alles mit?

Copyright: Jan von Holleben, WWWas?

Im Internet gibt es Macher und Benutzer. Zu den Machern gehören Techniker, Programmierer, Provider, die Betreiber der Websites, Webdesigner, Redakteure und viele andere. Die Techniker konstruieren alle Geräte und das Zubehör. Die Programmierer entwickeln Programme, die den Geräten erklären, wie sie auf unsere Befehle reagieren sollen. Den Zugang ins Internet geben uns die Internetprovider. Sie halten alle Leitungen und Funkverbindungen bereit. Die Webprovider vermieten und betreuen in großen Rechenzentren die Server, die rund um die Uhr Unmengen an Daten verarbeiten und speichern. Auch alle Websites liegen auf Servern. Sie werden von Redaktionen, Projektleitern oder den Seitenbetreibern erdacht und von Webdesignern gestaltet. Programmierer sorgen auch hier dafür, dass alles richtig erscheint und funktioniert. An großen Online-Projekten sind außerdem oft Fotografen, Grafiker, Filmteams, Spiele-Entwickler, Moderatoren, Experten für den Inhalt oder andere beteiligt – je nachdem, worum es in dem Angebot geht. Oft stecken also viele Menschen und ein großer Aufwand dahinter, damit du auf einer Website etwas lernen, spielen, dich mit anderen austauschen und spannende Dinge erleben kannst.

Findet man im WWW alles?

Copyright: Jan von Holleben, WWWas?

Fast alles. In der Freizeit, für die Schule und im Beruf surft fast jeder heute nur im WWW. Dort findest du die vielen Websites mit spannenden Infos, kniffligen Spielen, lustigen Filmen und unzähligen anderen Dingen, auf die du oft auch zufällig stößt.

Das World Wide Web hat aber auch noch Nachbarn. Wenn du zum Beispiel E-Mails verschickst, über das Internet telefonierst, mit Freunden online spielst, in manchen Chats oder Foren mitredest, Radio hörst oder eine Fernsehsendung im Internet verfolgst, dann nimmst du dafür einen anderen Dienst in Anspruch. Sie alle sind im Internet miteinander verbunden.

Was ist das Internet eigentlich genau?

Copyright: Jan von Holleben, WWWas?

Genau genommen handelt es sich dabei nur um eine Möglichkeit, und zwar die, von unserem eigenen Computer Milliarden andere auf der ganzen Welt zu erreichen. Dabei hilft uns ein gigantisches Netz aus Kabeln und Funksignalen. Über diese Verbindungen verschicken wir pausenlos kreuz und quer Nachrichten, Bilder, Musik oder Videos rund um den gesamten Erdball und beschaffen uns umgekehrt Informationen aus aller Welt. Zum Beispiel erfahren wir, ob Japaner auch Katzen als Haustiere halten oder welche Musik bei Kindern in Australien gerade besonders beliebt ist. Alle Informationen flitzen in Form von Datenpaketen in Sekundenschnelle durch die Wand oder durch die Luft über Länder und Berge hinweg. Sogar Ozeane durchqueren sie auf dem Weg an ihr Ziel durch das millionenfach verzweigte Netz. Nach ihm ist das Internet auch benannt. »Internet« ist nämlich die Abkürzung für »Interconnected Networks«. Das heißt »verbundene Netze«.

Warum dürfen Kinder im Internet nicht überall mitmachen?

Copyright: Jan von Holleben, WWWas?

Bei vielen Internet-Diensten begegnen dir zum Beispiel Bilder oder Filme, die nicht für Kinder geeignet sind. Es kann sein, dass manche von ihnen dich erschrecken und schlecht träumen oder vielleicht gar nicht erst einschlafen lassen. Auf solche Inhalte müssen die Anbieter mit einer Altersbeschränkung hinweisen. Tun sie das nicht und du nimmst Schaden, können deine Eltern den Dienst verklagen und Schmerzensgeld für dich verlangen. Die Angabe einer Altersbegrenzung soll also dich und auch den Anbieter schützen. Wenn du einen Dienst ab 13 schon mit 12 Jahren nutzt, wird dich die Polizei dafür aber nicht verhaften.

Warum gibt es sogar auf manchen Kinder-Websites Werbung?

Copyright: Jan von Holleben, WWWas?

Werbung nervt. Fast immer. Das findest nicht nur du, sondern auch die meisten Macher von Kinder-Websites. Aber nicht alle können auf Anzeigen verzichten. Vor allem dann, wenn sie dir mehr als Texte, Bilder, Spiele und Videos bieten wollen. Auf Mitmachseiten hast du auch die Möglichkeit, dich in einem Forum oder Chat zu unterhalten, Fragen zu stellen oder eigene Bilder oder Texte beizutragen. Hinter den Kulissen sitzt dann eine Redaktion. Ihre Mitarbeiter sortieren und bearbeiten alle eure Beiträge, recherchieren und schreiben Antworten auf eure Fragen und denken sich neue Themen aus. Um das alles bezahlen zu können, müssen manche von ihnen Anzeigenplätze verkaufen. Das machen auch viele Kinder-Websites. Auf einigen findest du Werbung in speziellen Kästen. So kannst du sie gut von den Inhalten unterscheiden und sogar wegklicken. Mit einem speziellen Programm, einem »AdBlocker«, lassen sich viele Anzeigen sogar ganz unterdrücken.

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